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So berechnet sich die gesetzliche Rentenhöhe

20. Februar 2018

Wer selbst die gesetzlichen Rentenansprüche berechnen will, muss grundsätzlich wissen, welche Formeln und Daten dazu notwendig sind. Eine vor Kurzem aktualisierte Broschüre der Deutschen Rentenversicherung enthält die entsprechenden Informationen. Es gibt aber auch noch einfachere Wege.

Wie hoch die individuelle gesetzliche Altersrente sein wird, ist von zahlreichen Kriterien abhängig. Unter anderem ist es zum Beispiel wichtig, wie hoch das eigene Einkommen, für das man gesetzliche Rentenversicherungs-Beiträge entrichtet hat, im Vergleich zum Einkommen aller anderen gesetzlich Rentenversicherten pro Jahr war. Daraus werden die für die Rentenberechnung notwendigen sogenannten Entgeltpunkte ermittelt.

Berechnet wird die monatliche Höhe der Altersrente prinzipiell, indem man die Entgeltpunkte mit dem Zugangsfaktor, dem Rentenartfaktor und dem aktuellen Rentenwert multipliziert. Eine Erklärung, was unter den in der Rentenformel verwendeten Fachbegriffen zu verstehen ist, geben die aktualisierten Broschüren „Rente: So wird sie berechnet – alte Bundesländer“ und „Rente: So wird sie berechnet – neue Bundesländer“ der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Die Ratgeber können kostenlos auf der Webseite des DRV » als PDF-Datei heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden.

Reicht die Rente

Mit den Erklärungen, Beispielen und Tabellen, die in den Broschüren enthalten sind, soll es einem gesetzlich Rentenversicherten unter Berücksichtigung seiner persönlichen Daten möglich sein, seine eigene voraussichtliche gesetzliche Rentenhöhe zu berechnen. Wer es einfacher haben möchte, kann sich aber auch direkt an eine der deutschlandweiten Auskunfts- und Beratungsstellen des DRV wenden und sich hier kostenlos seine voraussichtliche gesetzliche Rentenhöhe berechnen lassen.

Die Frage, ob das voraussichtliche Alterseinkommen ausreicht, um im Rentenalter seinen bisherigen Lebensstandard halten zu können, kann alleine mit der Höhe der gesetzlichen Altersrente noch nicht beantwortet werden. Vielmehr ist es wichtig zu wissen, welche Ein- und Ausgabensituation insgesamt im Alter zu erwarten ist. Ein Versicherungsvermittler kann hierbei weiterhelfen.

Er kann nämlich nicht nur die individuelle gesetzliche Rentenhöhe berechnen, sondern auch das sonstige Alterseinkommen zum Beispiel aus privaten und/oder staatlich geförderten Rentenversicherungen, Kapitalanlagen oder Miet- und Pachteinnahmen mitberücksichtigen. Zudem kann der Versicherungsfachmann auch unter Berücksichtigung der Inflation analysieren, inwieweit eine Einkommenslücke zwischen dem voraussichtlichen Alterseinkommen und den zu erwartenden Ausgaben entsprechend dem bisherigen Lebensstandard besteht.

(Text: verpd / Bildquelle: pixabay)

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